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Untersuchung nach Grundsatz 40 (krebserzeugende Gefahrstoffe)

Diese spezielle arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung wird dringend allen Beschäftigten nahegelegt, die beruflichen Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen haben. Abhängig von der Konzentration der Schadstoffe, der Expositionsart und des Aufnahmemodus kann diese Untersuchung als Angebots- oder Pflichtuntersuchung gem. ArbMedVV deklariert sein.

Die oft geäußerte Meinung, es handele sich in jedem Fall um eine Angebotsuntersuchung, ist durch unaufmerksames Lesen der Rechtsvorschriften zu erklären. Des Weiteren schlagen hier natürlich Technokraten besonders gern zu, die am liebsten ihre klimatisierten Büros in Schutzanzügen verlassen würden, wenn an der nicht öffnungsfähigen Fensteraußenfront ihres Bürokratenpalastes ein neues Fensterputzmittel entdeckt würde.

In der Praktischen Arbeit spielt tatsächlich die Gefährdungsbeurteilung wieder die entscheidende Rolle, ob eine Untersuchung nach G 40 durchgeführt wird.

Obligate Untersuchungsbestandteile sind neben der Anamnese (Krankengespräch), eine Urinuntersuchung, eine Blutuntersuchung, eine Lungenfunktionsprüfung, eine Lungenröntgenaufnahme und die körperliche Untersuchung. Abhängig vom Gefahrstoff kann auch ein Biomonitoring durchgeführt werden.

Die Untersuchung ist eine Pflichtuntersuchung gemäß Teil 1 des Anhanges der ArbMedVV

Kosten:

Erstuntersuchung ca. 100 €

Nachuntersuchung ca. 120 €

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