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Untersuchung nach Grundsatz 37 (Bildschirmarbeitsplätze)

In der langjährigen Statistik der Aufsichtsbehörden hat die G 37-Untersuchung stets den Ersten Platz in der Anzahl der durchgeführten Untersuchungen belegt. Sie ist den Mitarbeitern anzubieten, sofern für die Erfüllung der Arbeitsaufgaben ein Bildschirmgerät unbedingt erforderlich ist, oder wenn zumindest zwei Stunden täglich an einem solchen gearbeitet werden soll. Nicht jedes Bildschirmgerät ist eine solches. So sind z.B. Terminalarbeitsplätze oder Kassen keine Bildschirmarbeitsplätze im Sinne der BildSchArbV. Die ArbMedVV fordert „Die Pflicht zum Angebot einer Untersuchung beschränkt sich auf eine angemessene Untersuchung der Augen und des Sehvermögens“. Dies ist jedoch keine G37-Untersuchung. Es ist zu klären, was „eine angemessene Untersuchung“ wäre. In wieweit die meisten arbeitsmedizinischen Kollegen „das Sehvermögen“ und „die Augen“ angemessen untersuchen können, steht ebenfalls in Frage.

Dieselben Fragen stellen sich erst recht bei Durchführung der „Untersuchung“ durch Assistenzpersonal oder gar bei Beratung und Untersuchung durch Erfüllungsgehilfen und Kostgänger von Sehhilfen-Discountern.

Neben der orientierenden Prüfung des Sehvermögens, der Beratung zur Sehhilfe und Ergonomie am Arbeitsplatz gehören zur ärztlichen Untersuchung nach G 37 nach unserer Auffassung auch die Bewertung des individuellen Gesundheitsrisikos auch im Bezug auf Rückenerkrankungen, Kopfschmerzen, Trockenes Auge und vieles mehr. Schließlich muss auch die Gewährung von speziellen Sehhilfen am Bildschirmarbeitsplatz (Computerbrille) fachärztlich begleitet, vom sachkundigen (früher ermächtigten) Augenarzt verordnet und vom Optiker-Handwerk fachgerecht gefertigt werden.

Die Verfahren zur „Computerbrille“ sind personalrechtlich zu regeln.

Die Untersuchung ist eine Pflichtuntersuchung gemäß Teil 4 des Anhanges der ArbMedVV

Kosten:

Erstuntersuchung ca. 35 €

Nachuntersuchung ca. 35 €

Bitte beachten Sie, dass bei Durchführung einer Ergänzungsuntersuchung durch einen ermächtigten Augenarzt durch diesen eine weitere Arztrechnung gestellt wird.

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