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Untersuchungen nach den Staubgrundsätzen G 1 (G1.1-1.9)

Es handelt sich um spezielle arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen bei beruflicher Belastung durch silikogene (Quarz- und Kohlestäube), asbestfaserhaltige, keramikfaserhaltige und radioaktive Stäube. Ihnen ist gemeinsam, dass diese Staubarten mit sehr langer Latenzzeit (teilweise über 20 Jahre) zu bösartigen Veränderungen und oder Lungengerüsterkrankungen mit erheblicher Beeinträchtigung der Lebensqualität führen können. Früher war für die Durchführung dieser Untersuchungen ein besonderer Ermächtigungslehrgang notwendig. Heute bedarf es keiner besonderen über die Arbeitsmedizin hinausgehenden Qualifikationen mehr.

Obligate Untersuchungsbestandteile sind neben Lungenfunktionsprüfungen eine Röntgenaufnahme der Lunge, ein ärztliche Untersuchung und ein ärztliches Krankengespräch.

Die Untersuchung ist gemäß ArbMedVV, ebenfalls neuerdings, als Angebotsuntersuchung einzustufen. Bei technokratischer Herangehensweise wird davon ausgegangen, dass durch technische und organisatorische Arbeitsschutzmaßnahmen die Staubbelastung unter die Grenzwerte einer Pflichtuntersuchungsauslösung gesenkt werden könne.

Eine Besonderheit besteht in den nachgehenden Untersuchungen, die durch die GVS in Augsburg veranlasst werden. Hierbei werden ehemalig staubbelastete Arbeitnehmer regelmäßig zu einer Untersuchung eingeladen. Die GVS beauftragt nur speziell im Sinne des alten Ermächtigungsverfahrens fortgebildete Ärzte. Auch unsere Praxis erhält regelmäßig Aufträge der GVS.

Kosten:

Bei Auftragserteilung durch die GVS entstehen keine Kosten. Arbeitgeber müssen mit einer Kostennote gemäß GOÄ von ca.100 € kalkulieren.

Terminvereinbarung & Beratung
Arbeitsmedizin Stralsund
Fachärzte für Arbeitsmedizin
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